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Kuta auf Bali - Touristenhochburg und Surferparadies

Tag 24 auf Bali

Ein letztes mal Umziehen auf Bali

Ein letztes Mal packen heißt es für uns. Ein letztes Mal alles einfach in den Koffer schmeißen, denn wir fahren mit dem Taxi nach Kuta und haben „noch“ keine Platzprobleme. Spannend wird es am Sonntag, wenn wir zurück nach Deutschland fliegen. Wir werden berichten. Am Donnerstagmorgen ist Aufbruchstimmung in der Villa. Die Weltreisenden fahren schon früh los, denn Sie wollen das Local Boot nach Nusa Lembongan erreichen. Kostet einen Bruchteil des Speedbootes. Den lokalen Bus von Seminyak nach Sanur gibt es wohl leider nicht. Die Bushaltestelle haben Sie vergeblich am Vortag gesucht. Busse fahren auf Bali sehr unregelmäßig und nicht wie wir es kennen, an festen Punkten. Auch ein Nachfragen bei den Einheimischen brachte keine Lösung, deswegen mussten auch die zwei ein Taxi von Seminyak nach Sanur nehmen. Das kostet ungefähr 100.000 IDR. Immer noch günstig im Vergleich zu Deutschland, aber eben nicht, wenn man Low Budget reist und das auf unbestimmte Zeit.

Von Seminyak nach Kuta

Der Weg von Seminyak nach Kuta ist kurz. Um die 25 Minuten dauert es mit dem Taxi und wir haben dafür wieder die BlueBird App genutzt. Funktioniert wie in Deutschland mytaxi. Wunderbare Sache. In Kuta haben wir ein Hotel mittendrin. Nicht am Strand aber dafür nahe der Hauptstraße mit Geschäften, Malls, Restaurants und der Strand ist ca. 400 Meter weg. Alles machbar. Wir kommen an im Hotel und sind begeistert. Wir haben ein schönes neues Zimmer im 5. Stock mit Ausblick über die Dächer der Stadt. Auch mal etwas Besonderes. Schnell packen wir aus und starten mit dem Buggy auf Erkundungstour. Kuta ist schon wieder etwas belebter als Seminyak. Hier ist es sehr westlich und es gibt wirklich alles. Vor allem Tattoostudios, Massagesalons, Sportbars und jede Menge von diesen typischen Touristenläden mit T-Shirts etc. Die Australier fühlen sich hier anscheinend super wohl.

Smoothie Bowl in Kuta

Wir möchten uns stärken und gönnen uns eine Smoothiebowl im Cafe Doppo (www.doppiocafebali.com). Eine ausgezeichnete Wahl, denn sie schmeckt echt gut. Und wir platzen beide fast, weil es so sättigt. Auffällig ist, dass es sehr viele Tattoostudios auf Bali gibt. War uns gar nicht bewusst, dass es da so eine große Nachfrage gibt. Nach dem Essen kommt ein Fußmarsch. Knapp 12 km sind wir an dem Tag gelaufen. Die Straßen abwärts und dann in viele Seitengassen einfach um das Flair der Stadt abzuholen. Es gibt schöne Bars und Restaurants und von teuer bis sehr billig ist da auch alles dabei. Aber an Essen können wir nicht denken. Mio sitzt wie eine Eins in seinem Buggy und chillt vor sich hin. Solange es was zu gucken gibt, ist alles gut!

Spa Time in Kuta

Auf dem Rückweg unserer Reise, kehren wir ein. Nicht in ein Restaurant, in ein Spa. Wir verhandeln dass jemand auf Mio aufpasst und bekommen eine grandiose Fußmassage. Kosten hier pro Person 55.000 IDR. Günstiger als wir es vorher gewohnt waren. Den Rest des Weges laufen wir an der Strandpromenade, die wirklich schön ist. Gepflastert und mit Hotels am Weg entlang. Kann man richtig gut entspannen. Ein paar Jogger kamen uns entgegen.

Abendessen mit wenig Glück

Auch wir haben mal richtig Pech mit dem Essen. Heute soll es so sein. Wir erwischen ein Restaurant welches echt nicht toll ist. Das Ambiente nicht und das Essen erst Recht nicht. Aber gut, Schwamm drüber, satt sind wir und der Tag war anstrengend. Wir wollen ins Bettchen.

Tag 25 auf Bali

Die wichtigste Mahlzeit des Tages

Wir lieben es zu frühstücken und so sind wir auf unser erstes Frühstück im Amnaya Resort Kuta gespannt. Die Bewertungen lassen Gutes erahnen. Und es ist wirklich sehr lecker. Es ist wieder a la Carte, das mögen wir sehr, können uns eines der vielen Gerichte aussuchen. Früchte gibt es immer dazu. Dann ein Granola Müsli für Mama und einen grünen Smoothie für Papa und als Hauptgang Pancakes und Lachs mit Ei. Es gibt zur Abwechslung sogar Cappuccino und der schmeckt grandios. Wir sind mega satt und können in den Tag starten. Mio frühstückt mittlerweile mit uns mit und isst alles was wir ihm so vor die Nase halten.

Kuta Beach

Den Strand hatten wir gestern schon gesehen und abgelaufen, aber heute wollen wir baden gehen und surfen. Papa möchte es in jedem Fall probieren, ob er das hinbekommt? Der Strand in Kuta ist kein typischer Badestrand. Es gibt keine Liegen und Schirme. Es gibt lediglich Plastikstühle von den Einheimischen, die dann Getränke verkaufen, wenn man sich hinsetzt. Es ist unter Bäumen und dadurch in Ordnung weil es so Schatten gibt. Wir versuchen es zuerst mit der Strandmuschel, die wir dabei haben. Aber es ist einfach zu heiß. Wir verlagern alles auf 2 Plastikstühle. Dann geht es halbwegs. Aber es ist wirklich unerträglich heiß hier. Dummerweise sitzen wir quasi neben einem Obdachlosen der am Strand sein Lager hat. Die gibt es halt auch überall. Der wäscht die ganze Zeit seine Geldscheine in einem Wasserbecher und verbuddelt sie dann im Sand. Er rasiert sich neben uns und wäscht wieder sein Geld. Dann lacht er sich tot, über nix. Eine komische Situation, aber wir haben ihn einfach machen lassen. Der Strand wird wenig zum baden und mehr zum Surfen genutzt. Die Wellen sind heftig und hoch und man kann einige Profis oder eben auch untalentierte Menschen beobachten. Am Nachmittag wagt sich Papa auf das Brett. Für 60.000 IDR hat er es geliehen. Und nach einer kurzen Einweisung klappt es ganz gut. Er schafft es zu stehen und mit den Wellen nach vorne zu reiten. Nach einer Stunde kommt er komplett lädiert zurück. Er hatte kein Shirt an, wie alle anderen Surfer. Und nun ist er rot und hat aufgeriebene Haut. Haben wir wieder etwas gelernt. Ihm hat das Surfen mega Spaß gemacht. Das nächste Mal einfach mit einem Oberteil.

Jonnys Tacos und der Nachmittagstee

Wir verschwinden recht früh am Abend vom Strand. Zum einen haben wir noch einen Fußmarsch von knapp 15 Minuten und wir wollen noch Essen gehen. Heute hoffentlich besser als gestern. Wir haben Bock auf Tacos und gehen in eine Bar empfohlen von TripAdvisor. Jonnys Tacos! Platz 8 von 1000. Es ist auch gleich neben unserem Hotel. Es gibt Tacos mit Shrimps und Ei. Sehr zu empfehlen. Schmecken wirklich gut. Dazu Nachos mit Guacamole. Mio verspeist beides mit Genuss. Im Hotel erwartet uns noch der kostenlose Nachmittagstee. Hier gibt es bis 18 Uhr Kaffee, Tee und Kuchen. Und wir können noch eine Nachspeise vertragen. Wir probieren den Kuchen aus Reis und Kokos. Wirklich gut, nicht zu süß und schmeckt. Eigentlich wollten wir uns noch eine Massage gönnen, aber wir sind ehrlich, unsere Lust ist nicht danach. Beide sind wir müde vom Tag und wollen früh zu Bett.

Tag 26 auf Bali

Last but not least

Letzte Tage haben immer an sich, dass man irgendwie innerlich gestresst ist und in Gedanken schon packt bzw. alles nochmal durchgeht. Papa ist da entspannt. Mama hingegen, etwas aufgewühlt. Trotzdem soll es ein schöner und vor allem entspannter Tag werden. Wir haben gut geschlafen, auch Mio hat uns diese Nacht überrascht. Keine Flasche und etwas länger geschlafen. Schöne Sache. Frühstück, wie auch gestern schon überragend und dann haben wir folgenden Plan: Mama packt schon mal das grobe. Wir haben einiges mit, was wir dann auch hier lassen. FlipFlops, Duschgel, Sonnencreme, angebrochenes Pulver vom Babybrei und noch einiges mehr. Das wird schon mal rausgesucht. Und der erste Koffer kann auch schon geschlossen werden. In dieser Zeit soll Papa zum Sport. Das ist morgens immer am Besten, denn da ist die Motivation noch groß. Also machen wir das genauso. Mio und Mama vertreiben sich die Zeit im Zimmer. Dann ist es schon kurz vor Mittag und wir gehen nach Kuta um uns eine Massage, eine allerletzte Fußmassage zu suchen. Mio schläft wie bestellt, kurz vorher ein und so buchen wir dieses Mal die 60 Minuten für 4 Euro. Es gibt morgens wirklich nichts schöneres und entspannteres als eine Massage. Es ist so heiß, man hält es kaum auf den Straßen aus. Weil die SmoothieBowl so gut war, wollen wir nochmal ins Cafe. Nur blöd, dass wir eigentlich keinen Hunger haben und nach der Bowl kaum noch laufen können. Nach dem Mittag fahren wir mit dem Shuttle des Hotels zum Strand. Papa möchte heute nochmal surfen. Es hat ihm gestern so viel Fun gemacht, dass er ein Brett leihen möchte. Gesagt, getan. Heute sind die Wellen nur stärker als er. Gleich zu Beginn wird er in so in eine große Welle verwickelt, dass das Brett ihm einigen Schaden zufügt. Einmal das Brett an den Kopf. Mama wartet mit Mio im Schatten, gönnt sich ein Bier und fährt ihn durch die Gegend, in der Hoffnung das er einschläft. Nach knapp einer Stunde war es dann auch vorbei – kraftlos kam Papa wieder. Dieses Mal hat er aber immerhin schon gelernt, dass man ein langes Shirt anzieht um die Wunden am Bauch und Arm zu minimieren. Auf dem Heimweg gehen wir essen und schwups ist der Tag vorbei. Es ist unser wirklich letzter Tag von knapp 4 Wochen. Verrückt wie schnell die Zeit vergehen kann. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie wir in Zukunft mit solchen Reisen und Auszeiten umgehen möchten. Ob es weiterhin was für uns ist? Und klar können wir sagen, auf jeden Fall. Wenn wir die Möglichkeit nochmal haben ( und das hoffen wir sehr) werden wir, vielleicht auch länger, mit Mio verreisen. Von der Rückreise nach Berlin wird natürlich auch berichtet, denn mehrere Langstreckenflüge mit einem Baby sind ebenfalls ein großes Abenteuer!

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